Notiert alle Beteiligten und Beziehungen: Ehepartner, Ex-Partner, leibliche Kinder, Stiefkinder, Pflegekinder und unterstützte Angehörige. Erfasst Altersabstände, geplante Rentenbeginne, Ausbildungsphasen der Kinder, Wohnorte und Betreuungssituationen. Haltet Erwartungen fest, auch unausgesprochene. Wer sieht finanzielle Gerechtigkeit wie, und wovor gibt es leise Sorgen. Erst wenn Rollen, Verantwortungen und Grenzen verständlich sind, lassen sich Zahlungsströme, Zeitpunkte und Kompromisse fair ordnen, ohne jemanden zu übergehen oder unbeabsichtigt zu benachteiligen.
Sammelt gesetzliche Rentenansprüche, betriebliche Zusagen, private Rentenversicherungen, Fondsdepots, Vermietungserträge, Nebenerwerbe, Lizenzzahlungen und mögliche Abfindungen. Prüft Auszahlungsarten, Dynamiken, Garantien, Hinterbliebenenleistungen und Inflationsschutz. Legt für jede Quelle Startzeitpunkt, steuerliche Behandlung und Plan-B fest. Ein Paar fand erst nach einer tabellarischen Aufstellung heraus, dass eine kleine Betriebsrente mit Hinterbliebenenfaktor perfekt eine spätere Lücke schließt. Je klarer die Karte, desto sicherer die nächsten Schritte.
Geldentscheidungen gelingen leichter, wenn gemeinsame Bilder entstehen: Welche Lebensqualität ist wichtig, welche Unterstützung brauchen Kinder, welche Freiheit wünschen sich die Partner. Arbeitet mit drei Zeithorizonten: frühe, mittlere und späte Ruhestandsjahre. Definiert Mindeststandards, Wunschbereiche und Luxusgrenzen, damit Kompromisse greifbar werden. Eine kurze Übung mit Karten half einer Familie, Prioritäten zu sortieren: Studienabschlüsse zuerst sichern, dann gemeinsame Reisen planen, später barrierearm wohnen. So bildet Planung Vertrauen, statt neue Konflikte zu schaffen.
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